Innsbruck

Skifahren in Innsbruck

Das schneehoehen.de x-challenge-Team hat zwei der neuen Skigebiete der Olympia SkiWorld Innsbruck unter die Lupe genommen: die Axamer Lizum und das Kühtai.

Besuch des Skigebiets Axamer Lizum

Freitag Morgen 8:30 Uhr, das noch leicht verschlafene X-Challenge-Team machte sich auf zum “weißen Dachl” der Olympiaregion Innsbruck, in die Axamer Lizum. Dort hatten wir bis zum Mittagessen im Hoadl Haus die Gelegenheit, uns das Skigebiet genauer anzuschauen.

Die Axamer Lizum ist mit ihren 2.340 Meter das zweithöchste Skigebiet der Region Innsbruck. Es verfügt über  folgende Anlagen:

Wir ließen es gemütlich angehen und fingen mit ein paar blauen und roten Pisten an, denn wir wollten ja schließlich unsere Kräfte für die Challenge im Race Corner schonen. Wer seine Schnelligkeit testen will, der kann den Speedcheck auf der Olympia-Abfahrt “Damen” nutzen. Auch wir machten uns den Spaß, zu schauen, wer von uns die oder der Schnellste ist. Einen wirklichen Gewinner konnten wir hier nicht ermitteln. Für alle die Freestyle lieben, gibt es am Kaiserwald Lift einen Snowpark.

Zur Mittagszeit fuhren wir ganz gemütlich und entspannt mit der Olympiabahn auf den Hoadl, den höchsten Berg im Skigebiet. Auf 2.340 Meter angekommen besuchten wir das Panoramarestaurant Hoadl Haus zum Mittagessen. Wir entschieden uns für die traditionelle und regionale Küche, es werden aber auch moderne Gerichte angeboten. Das Highlight des Restaurants ist definitiv die riesige überdachte Sonnenterrasse, die die größte in den Alpen ist. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick, den wir noch kurz genossen, bevor wir uns zur x-challenge aufmachten.

Test der Olympia Abfahrt

Unser Ziel, den Race Corner an der Karleitenabfahrt, erreichten wir teilweise über die Olympia-Abfahrt Riesenslalom Herren. Dann wurde es ernst für uns, die Challenge begann und wir mussten uns beweisen. Der Race Corner ist eine permanente Rennstrecke und ein Teilstück der Abfahrt. Hier kann jeder testen, ob er für den Riesenslalom bereit ist oder noch ein bisschen üben muss. Anschließend ging es für uns wieder zurück in die Stadt.

Bei der Firma SPURart, die maßgeschneiderte Ski, Snow- oder Splitboards anbietet, konnten wir an einer Werksbesichtigung teilnehmen. Hier kann man sich sein Wintersportgerät nach den eigenen Wünschen herstellen lassen. Und wer gerne mal selbst Hand anlegen möchte, der kann einen der Selbstbau-Workshops buchen. Total interessant fanden wir die Splitboards, bei denen ratzfatz aus einem Snowboard Skier werden.

Freeride am Axamer Lizum

Nach dem Besuch bei SPURart fuhren wir zum Abendessen auf die Nordkette, einem weiteren Skigebiet der Olympia SkiWorld, um uns im Restaurant Seegrube auf 1.905 Meter verwöhnen zu lassen. Den Tagesabschluss machten wir nebenan in der der Iglu Bar “CLOUD 9”, wo von Januar bis April jeden Freitag eine Iglu-Party steigt.

Eigentlich sollte samstags der Freeride World Qualifier stattfinden, aber leider war Frau Holle nicht gnädig genug und so musste der Qualifier wegen Schneemangels abgesagt werden. Wir entschieden uns den Tag nochmal im Axamer Lizum zu verbringen und alles zu testen, wofür wir am Vortag keine Zeit hatten, wie z.B. den Snowpark oder Freeriden. Hier gibt es während der Hauptsaison samstags das GOT IT!, bei dem man auf Anfrage Bilder von seinen Tricks machen lassen kann.

Zum Abendessen waren wir mit der Freeride-Legende Flo Orley verabredet. Wir trafen uns im Theresienbräu, dem ältesten Brauhaus Innsbrucks. Bei deftigem Essen und kühlem Bier aus Eigenproduktion hatten wir einen geselligen und lustigen Abend.

Kühtai - das höchste Skigebiet in Innsbruck

Den nächsten Tag verbrachten wir im Kühtai, dem höchsten Skigebiet in Innsbruck. Von Hochötz aus ging es mit dem praktischen Skibus ins Skigebiet. Was uns direkt auffiel, waren die vielen Hotels und Pensionen direkt im Skigebiet. Morgens direkt auf die Piste Wer hier Urlaub macht, der braucht kein Auto, denn die Pisten beginnen sozusagen direkt vor der Haustür.

Das Skigebiet in den Stubaier Alpen selbst bietet neben Abfahrten aller Schwierigkeitsstufen auch je zwei Loipen und Rennstrecken. Wer keine Lust auf Skier hat, der findet winterlichen Spaß auf der Rodelbahn oder auf einer der beiden Eislaufflächen und kann dort abseits des Skitrubels dem Wintersport nachgehen.

Der KPark, der Snowpark im Kühtai, gliedert sich in vier Bereiche: 

Skifahren macht hungrig. Aus diesem Grund kehrten wir im zentral gelegenen Dorfstadl ein, wo wir uns mit deftiger Hausmannskost für den Nachmittag stärken konnten. Nach dem Essen trafen wir uns mit Arthur Krasovic, dem Geschäftsführer des Tourismusbüros Kühtai. Mit ihm unterhielten wir uns über die Vorzüge des Skigebiets.

Nach dem Interview machten wir noch ein bisschen die Pisten unsicher, bevor wir die Heimreise aus dem Skigebiet Innsbruck antraten.

Videos

  • Zu Besuch am Axamer Lizum und Kühtai
  • Spurart, Ski und Snowboards selbst designen und herstellen
  • Ein Interview mit der Geschäftsführung des Skigebiet Kühtai
  • Die x-challenge am Axamer Lizum
  • Ski in, Ski out im Skigebiet Kühtai
  • Kühtai - Das höchste Skigebiet. Ein Test des Skigebietes

Bilder

  • Chris Beim Fahren
  • Chris beim  Sprung
  • Gewinner Challenge
  • Team Mit  Flo  Orley